Häufig gestellte Fragen

Kann mein eigener Hund zum Assistenzhund ausgebildet werden?

Grundsätzlich ist es auf jeden Fall möglich, dass du deinen bereits bei dir lebenden Vierbeiner zum Assistenzhund ausbildest. Voraussetzung ist jedoch auch hier, dass er den Eignungstest besteht. Hierbei musst du dir aber keine Sorgen machen: Es wird nicht getestet, wie gut dein Hund schon erzogen ist oder welche Tricks er alle kann, sondern ich teste viel mehr, ob er das geeignete Wesen hat um dich auch als Assistenzhund zuverlässig zu unterstützen. Das testen wir an einem Termin ganz in Ruhe gemeinsam und besprechen dann, wie es für euch weitergehen kann.

Dazu gehört, wenn dein Hund bereits alt genug ist, auch eine umfassende gesundheitliche Untersuchung beim Tierarzt.

Kann ich einen Assistenzhund für meine Erkrankung bekommen?

Voraussetzung um einen Assistenzhund zu bekommen ist zunächst eine gesicherte Diagnose. Dann können nicht nur Menschen mit äußerlich sichtbaren Erkrankungen einen Assistenzhund bekommen, sondern auch viele Menschen mit oft unsichtbaren Erkrankungen: PTBS, Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS, schwere Depressionen, Dissoziative Identitätsstörungen, Epilepsie, Diabetes mellitus und Narkolepsie sind einige Beispiele. 

Entscheidend ist dann außerdem, dass du entweder einen Schwerbehindertenausweis hast, oder durch ein fachärztliches Schreiben nachweisen kannst, dass deine Einschränkungen im Alltag deine Teilhabe ebenso beeinträchtigen und das Führen eines Assistenzhundes empfohlen wird. Dies sind später dann auch Voraussetzungen um die Prüfung mit deinem Assistenzhund machen zu können.

Wie komme ich an einen Hund, wenn ich noch keinen eigenen habe?

In der Selbstausbildung unterstütze ich dich nicht nur während der Ausbildung deines Hundes, sondern auch davor. Wir werden im Erstgespräch ganz genau besprechen welcher Hund (Größe, Rasse, Alter, Temperament, Aufgaben, etc.) für dich in Frage kommt. Anschließend mache ich mich auf die Suche nach einem passendem Partner für dich. Dabei profitierst du von meinem deutschlandweitem Netzwerk an Züchtern und Trainerkollegen, das die Suche vereinfacht. Die Entscheidung für einen von mir vorgeschlagenen Hund liegt letzlich aber natürlich bei dir.

Wie viel kostet die Ausbildung zum Assistenzhund?

Einen konkreten Preis kann ich zwar nicht nennen, du solltest aber mit 10.000-15.000 € über die Ausbildungsdauer von Ca. 2 Jahren rechnen. Natürlich lernt jedes Hund-Mensch-Team unterschiedlich schnell, von daher gibt es weder eine vorgegebene Zeit, noch ein festes Budget. In der Selbstausbildung musst du jedoch nie eine große Summe auf einmal zahlen, sondern du zahlst jede einzelne Trainingsstunde.

Kann ich meinen Assistenzhund überall hin mitnehmen?

Ein fertig ausgebildeter Assistenzhund hat gesetzlich verankerte Zutrittsrechte zu nahezu allen Orten "an denen wir mit Schuhen unterwegs sind", auch wenn Hunde dort normalerweise nicht sein dürfen. Während der Ausbildung bist du mit deinem Azubi allerdings auf Kulanz angewiesen und Zutritt darf noch verweigert werden. Allerdings lasse ich dich auch hier nicht alleine! Bei Problemen kannst du dich jederzeit an mich wenden.

Welche Hunderassen eignen sich für die Ausbildung zum Assistenzhund?

Pauschal lässt sich das tatsächlich nicht beantworten. Grundsätzlich wird man in fast jeder Rasse mal einen Hund finden der sowohl als Assistenzhund geeignet ist, als auch spezifisch für die Aufgaben die er erlernen soll. Es gibt jedoch Rassen, bei denen wir die gesuchten Eigenschaften wie Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit, hohe Frustrationsschwelle, Wille mit dem Menschen zusammenzuarbeiten, Apportierfreude und je nach Aufgabenbereich einige andere, besonders häufig finden. Dazu gehören z.B. einige Retriever, Pudel, Collies, aber auch häufig Mischlinge oder seltenere Rassen- entcheidend ist das Wesen und dass Hund und Mensch zusammenpassen!

Muss man die Ausbildung zum Assistenzhund mit einem Welpen/Junghund starten?

Nein. Die Ausbildung kann auch mit einem erwachsenen Hund gestartet werden. Je nach Ausbildungsstand zu Beginn, kann die Dauer bis zur Prüfung geringer ausfallen, als bei Start mit einem Welpen. 

Da Assistenzhunde jedoch mit 10 Jahren offiziell berentet werden (Verlängerung unter bestimmten Voraussetzungen möglich), sollte der Hund bei Ausbildungsbeginn jedoch noch nicht allzu alt sein.

Du hast noch weitere Fragen?

Du kannst jederzeit unverbindlich Kontakt zu mir aufnehmen, wenn du noch weitere Fragen hast. Egal ob über eine WhatsApp- Nachricht, telefonisch oder per Mail. Gerne können wir auch ein ganz ausführliches, aber trotzdem völlig unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.